1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) gelten für alle Verträge über den Kauf von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (im Folgenden „Kunde“) mit Lurchprint – Lukas R. Pawlak über den Online-Shop abschließt. Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, sofern nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
1.2 Diese AGB beziehen sich ausschließlich auf Warenbestellungen. Da im Shop keine Gutscheine angeboten werden, gelten hierfür keine gesonderten Regelungen.
1.3 Als Verbraucher gilt jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugeordnet werden können.
1.4 Als Unternehmer gilt jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
2.1 Die im Online-Shop dargestellten Produktinformationen stellen noch kein verbindliches Angebot dar, sondern dienen dazu, dem Kunden die Abgabe eines verbindlichen Angebots zu ermöglichen.
2.2 Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot ab, indem er die gewünschten Produkte in den Warenkorb legt, den Bestellprozess durchläuft und den Button anklickt, der den Kauf abschließt.
2.3
Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen,
– indem eine Auftragsbestätigung per E-Mail versendet wird,
– indem die Ware versendet wird, oder
– indem der Kunde nach Abgabe der Bestellung zur Zahlung aufgefordert wird.
Tritt eine dieser Möglichkeiten zuerst ein, gilt der Vertrag als geschlossen. Erfolgt innerhalb der Frist keine Annahme, ist der Kunde nicht mehr an sein Angebot gebunden.
2.4 Bei Auswahl einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg, nach den jeweils gültigen PayPal-Nutzungsbedingungen. Wählt der Kunde während des Bestellvorgangs eine PayPal-Zahlung, gilt das Angebot als angenommen, sobald der Kunde den Button anklickt, der den Bestellvorgang abschließt.
2.5 Der Vertragstext wird nach Abschluss der Bestellung gespeichert und dem Kunden in Textform (z. B. per E-Mail) übermittelt. Darüber hinaus wird der Vertragstext nicht erneut bereitgestellt.
2.6 Vor dem Absenden der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben jederzeit über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren. Eine zusätzliche Hilfestellung kann die Vergrößerungsfunktion des Browsers bieten. Erst mit dem finalen Anklicken des Abschluss-Buttons wird die Bestellung verbindlich.
2.7 Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch.
2.8 Die Bestellabwicklung sowie die Kommunikation erfolgen in der Regel per E-Mail und automatisierter Prozesse. Der Kunde ist dafür verantwortlich, eine korrekte E-Mail-Adresse anzugeben und sicherzustellen, dass E-Mails empfangen werden können, insbesondere durch passende Konfiguration eventueller Spamfilter.
3.1 Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
3.2 Die Details zum Widerrufsrecht sind in der im Shop bereitgestellten Widerrufsbelehrung beschrieben.
4.1 Sofern in der Produktbeschreibung nicht anders angegeben, verstehen sich alle Preise als Gesamtpreise inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer. Eventuell anfallende Liefer- und Versandkosten werden gesondert in der jeweiligen Produktbeschreibung ausgewiesen.
4.2 Die im Shop verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten werden dem Kunden auf der Website https://lurchprint.de angezeigt.
4.3 Zahlungen erfolgen ausschließlich über den Zahlungsdienst PayPal. Die Zahlungsabwicklung erfolgt gemäß den Nutzungsbedingungen von PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg. Wählt der Kunde während des Bestellvorgangs eine PayPal-Zahlung, erklärt der Verkäufer die Annahme des Angebots des Kunden in dem Moment, in dem der Kunde den Button anklickt, der den Kauf abschließt.
5.1 Der Versand erfolgt innerhalb des vom Verkäufer angegebenen Liefergebietes an die vom Kunden im Bestellprozess angegebene Lieferadresse. Maßgeblich ist die während der Bestellung hinterlegte Anschrift. Der Versand erfolgt mit DHL. Sofern beim Produkt nicht anders angegeben, beträgt die Lieferzeit in der Regel ca. 2–3 Werktage, solange die Artikel vorrätig sind.
5.2 Kann die Zustellung aus Gründen nicht erfolgen, die vom Kunden zu vertreten sind (z. B. falsche Adresse, Annahmeverweigerung), trägt der Kunde die hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Die Kosten für die Hinsendung trägt der Kunde nicht, wenn ein gesetzliches Widerrufsrecht wirksam ausgeübt wurde. Für die Rücksendekosten gelten die Regelungen der Widerrufsbelehrung.
5.3 Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der Ware auf den Kunden über, sobald die Ware an den Transportdienstleister übergeben wurde. Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr erst bei Übergabe der Ware an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über. Beauftragt jedoch der Kunde selbst den Transportdienstleister und wurde dieser zuvor nicht vom Verkäufer benannt, geht die Gefahr bereits mit Übergabe der Ware an den Transportdienstleister auf den Kunden über.
5.4 Sollte der Verkäufer trotz ordnungsgemäßen Eigenbelieferungsversuchs nicht beliefert werden, behält er sich das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur, wenn der Verkäufer die Nichtverfügbarkeit nicht zu vertreten hat und ein entsprechendes Deckungsgeschäft vorgenommen wurde. Der Kunde wird in diesem Fall unverzüglich informiert und bereits geleistete Zahlungen werden umgehend erstattet.
5.5 Eine Selbstabholung der Ware ist aus logistischen Gründen nicht möglich.
Der Verkäufer behält sich das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor.
Es gelten die gesetzlichen Vorschriften der Mängelhaftung, sofern bei einzelnen Produkten keine abweichenden Hinweise angegeben sind.
7.1
Handelt der Kunde als Unternehmer, gilt Folgendes:
– Der Verkäufer entscheidet über die Art der Nacherfüllung.
– Bei neuen Waren beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Lieferung.
– Bei gebrauchten Waren sind Mängelansprüche ausgeschlossen.
– Die Verjährung beginnt nicht erneut, wenn im Rahmen der Gewährleistung eine Ersatzlieferung erfolgt.
7.2
Die in Abschnitt 7.1 genannten Einschränkungen gelten nicht:
– bei Schadensersatz- oder Aufwendungsersatzansprüchen,
– wenn der Mangel arglistig verschwiegen wurde,
– bei Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendung für ein Bauwerk eingesetzt wurden und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
– bei einer bestehenden Pflicht zur Bereitstellung von Aktualisierungen bei Waren mit digitalen Elementen.
7.3 Für Unternehmer bleiben die gesetzlichen Verjährungsfristen bei einem bestehenden gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt.
7.4 Handelt der Kunde als Kaufmann im Sinne des § 1 HGB, gilt die Untersuchungs- und Rügepflicht nach § 377 HGB. Unterbleibt eine ordnungsgemäße Anzeige, gilt die Ware als genehmigt.
7.5 Handelt der Kunde als Verbraucher, wird er gebeten, offensichtliche Transportschäden direkt beim Zusteller zu melden und den Verkäufer zu informieren. Eine unterlassene Meldung hat jedoch keine Auswirkungen auf bestehende gesetzliche Gewährleistungsansprüche.
Der Verkäufer haftet gegenüber dem Kunden wie folgt:
8.1
Uneingeschränkte Haftung besteht:
– bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
– bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
– bei bestehenden Garantieversprechen,
– bei gesetzlich zwingender Haftung, z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz.
8.2 Bei fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf.
8.3 Im Übrigen besteht keine Haftung des Verkäufers.
8.4 Die vorstehenden Regelungen gelten auch für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.
Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen Verkäufer und Kunde gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Regelungen über den internationalen Warenkauf. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, wie hierdurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates eingeschränkt wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Der Verkäufer nimmt nicht an Verfahren zur außergerichtlichen Streitbeilegung vor Verbraucherschlichtungsstellen teil und ist hierzu auch nicht verpflichtet.